Startseite  - Kontakt  - Impressum
 
 
 
Media
 

Sanierung des Marktbrunnens

copyright - www.volksstimme.de

Endlich! Marktbrunnen-Sanierung startet 22.03.2014 von Heike Heinrich

Freitag hat sie begonnen - die langersehnte Sanierung des Schönebecker Marktbrunnens. Bis Ende des Jahres soll die Verschönerungskur für das Werk aus fränkischem Muschelkalk dauern. Kosten: rund 200.000 Euro.

Schönebeck l Von einem "großen Moment" hat Martin Hennig, Vorsitzender des Elbufer Fördervereins, gesprochen, als Freitagvormittag die oberste Figur gut gesichert am Haken des Krans befestigt war. Der Elbufer Förderverein verfolgt das Ziel, den Marktbrunnen zu rekonstruieren, seit Jahren ehrgeizig.

Die Plastik, aus einer Muschel Wasser gießend, symbolisiert das Wasser der Elbe. Die andere Hand hält das Wappen der Stadt Schönebeck. Teilstück um Teilstück wird abgetragen, um den Brunnen zum Ort der Sanierung zu transportieren - den Steinmetzbetrieb von Frithjof Meussling in Pretzien. Gestern wurden die weibliche Plastik, Kranz und weitere Teile demontiert, die restlichen Arbeiten folgen am Montag.

"Vorfreude soll ja die schönste Freude sein. Aber irgendwann wird es dann doch zu lang", sagt Martin Hennig. Von der Idee, den Marktbrunnen zu sanieren, bis zum Beginn der Arbeiten sind nun sechs Jahre vergangen. Dass es so lange dauern muss, hätten sich die Sponsoren bestimmt nicht gedacht, schiebt Hennig hinterher. Er wolle die vielen Schwierigkeiten und Hürden, die bis heute genommen werden mussten, nicht aufzählen. Aber er wolle nicht versäumen, sich bei all denen zu bedanken, die das 200 000-Euro-Projekt unterstützt haben: Spenden der Schönebecker Bürger und Firmen, Eigenmittel des Vereins, Lotto Toto, Stiftung der ehemaligen Kreissparkasse Bernburg, Kloster Bergesche Stiftung und Stadtumbau Ost. Die Arbeiten werden nun durch die Initiative des Elbufer Fördervereins in Zusammenarbeit mit der Stadt Schönebeck realisiert.

Es freue den Förderverein, so Hennig, dass der Auftrag an eine örtliche Arbeitsgemeinschaft gehe. Denn der Pretziener Steinmetz Meussling arbeitet mit dem Bildhauer Magnus Kleine-Tebbe zusammen. Der Braunschweiger Künstler wird den Brunnen dann hier aufarbeiten. Er habe eine neue Methode entwickelt, durch die es möglich ist, Zwischenschritte und damit ein erhebliches Sümmchen einzusparen. Genau gesagt kostet das Projekt nun 120 000 Euro weniger.

Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Dazu zählt nicht nur die Aufarbeitung des Brunnens an sich, sondern auch, dass das Wasserspiel wieder voll funktionstüchtig wird. "Das Wasser kann nur bis zur mittleren Düse. Das soll sich aber ändern, damit das Wasser wieder in Schale und Kranz ankommt", sagt Martin Hennig.

Oberbürgermeister Bert Knoblauch dankt besonders Martin Hennig, der sich persönlich sehr für den Marktbrunnen eingesetzt habe, und natürlich den Mitgliedern des Elbufer Fördervereins, die sich für das Areal entlang des Elbufers engagieren. Da sei es zu finden, das persönliche Engagement, das so oft gefordert werde. Mit der Sanierung des Marktbrunnens sei nun der Startschuss für die langersehnte Neugestaltung des Marktplatzes gegeben. So sehen es auch Martin Hennig und Mitstreiter. Für die kommenden Monate haben sie nur einen Wunsch: Bitte keine bösen Überraschungen

 

 

copyright - www.volksstimme.de

Benefizkonzert von Mitteldeutscher Kammerphilharmonie und Volksstimme am 14. Dezember im Dr.-Tolberg-Saal - "Jingle Bells" für den Schönebecker Marktbrunnen (von Heike Heinrich)

Mit "Jingle Bells und Engelshaar" laden Mitteldeutsche Kammerphilharmonie und Volksstimme am Sonnabend, 14. Dezember, zu einem vorweihnachtlichen Konzert ein. Mit Ihrem Besuch, liebe Leser, unterstützen Sie aber auch ein ehrgeiziges Projekt des Elbufer Fördervereins: die Rekonstruktion des Schönebecker Marktbrunnens.

Schönebeck-Bad Salzelmen l Martin Hennig hat seine Karten für das Benefizkonzert schon. Natürlich. Für den Schönebecker ist es eine liebgewonnene Tradition, alljährlich diese musikalische Einstimmung auf Weihnachten zu besuchen. Als er dann noch gehört hat, welchem Zweck der Erlös zugute kommt, war er ganz angetan und freut sich umso mehr auf den Nachmittag. Martin Hennig ist der Vorsitzende des Elbufer Fördervereins, der die Rekonstruktion des Schönebecker Marktbrunnens realisieren möchte. Und zwar im kommenden Jahr. In dieses Projekt des Vereins soll das Geld aus dem Benefizkonzert fließen.

Die Vereinsmitglieder seien guten Mutes, dass das Vorhaben nun endlich in Angriff genommen werden kann. Die Zusagen der Fördermittelgeber liegen vor, nur die formellen Bescheide fehlen noch. Parallel dazu laufen bereits mit dem Hochbauamt die Vorbereitungen. "Wir könnten im ersten Quartal beginnen", sagt Hennig. Müssten sie auch, denn bis Ende des Jahres sollen und müssen die Gelder verbaut sein. Die Kosten für die Sanierung werden auf 307.000 Euro geschätzt. Der Förderverein selbst ist mit 46.000 Euro beteiligt: 30.000 Euro sollen an Geldern fließen, 16.000 Euro wollen die Mitglieder an Eigenleistungen erbringen. "Die Grenzen zwischen Eigenmitteln und Eigenleistungen sind fließend. Wir sind auf jeden Euro angewiesen. Das Geld, das beim Benefizkonzert zusammenkommt, ist also sehr gut angelegt", erklärt Martin Hennig.

Nicht nur für die Mitstreiter beim Förderverein ist die Rekonstruktion des Marktbrunnens ein lohnenswertes Projekt. Auch für die Bürger und Unternehmen. Das beweisen die zahlreichen kleinen und größeren Spenden, die in den vergangenen Jahren dafür eingegangen sind. Wie hatte es einst der bereits verstorbene Peter Strauß - Mitbegründer des Elbufer Fördervereins und erster Vorsitzender - treffend formuliert: "Der Marktbrunnen war und ist ein identitätsstiftendes Symbol und Ausdruck der Verbundenheit der Schönebecker Bürger mit ihrer Stadt. Der Brunnen gehört zu Schönebecks Altstadt wie das Gradierwerk zu Bad Salzelmen. Ein solcher Stadtmittelpunkt bedarf unserer besonderen Aufmerksamkeit und Pflege."

Die Idee zum Spendenaufruf kam von Friedrich Husemann, Chef der Stadtwerke. Denn 2008 gab es zwei Jubiläen: 100 Jahre Strom und 100 Jahre Marktbrunnen. Den erstgenannten runden Geburtstag nahm das Versorgungsunternehmen zum Anlass, für den zweitgenannten zu werben und statt Geschenken Spenden zu sammeln. So kam ein stolzes Startgeld von 10 000 Euro zusammen. Der Elbufer-Förderverein legte eine große Spendensammlung nach, die bis heute am Laufen ist. Ein Aufruf mit Symbolcharakter, denn der Brunnen war 1908 auch mit Spendenmitteln finanziert worden.

"Jingle Bells und Engelshaar", Benefizkonzert von Mitteldeutscher Kammerphilharmonie und Volksstimme, Sonnabend, 14. Dezember, 16 Uhr, Dr.-Tolberg-Saal Bad Salzelmen, wenige Restkarten unter Telefon (03928) 40 04 29

 

Der Sanierung des Marktbrunnens wieder ein Stückchen näher
Dachdeckerinnung Schönebeck spendet für den Erhalt der Wasserfontäne vor dem Rathaus /
Erneuerung voraussichtlich 2014




(c) Volksstimme 2013